Castel San Pietro Terme liegt an der Grenze der Regionen Emilia und Romagna und bildet sozusagen eine natürliche Grenze zwischen Hügel und Tal. Die Altstadt - durch den „Cassero”, den beim Entstehen Castel San Pietros angelegten zentralen Stadtkern, geteilt und vom Glockenturm überragt - ist das Schmuckstück der Kleinstadt. Zu den bedeutendsten Bauwerken zählen die Pfarrkirche “ Santa Maria Maggiore” und die dem Gekreuzigten geweihte Wallfahrtskapelle “Santuario del Santissimo Crocifisso”, wo sich heute dessen von den Einheimischen verehrtes Bildnis befindet.
In der Umgebung und leicht zu erreichen befinden sich zahlreiche bedeutende Burgen mit ihren Kunstschätzen und Kuriositäten. Eine der interessantesten Sehenswürdigkeiten ist das mittelalterliche Dorf Dozza, das für seine bemalten Mauern berühmt ist, die eine regelrechte Kunstgalerie unter freiem Himmel darstellen. Alle zwei Jahre verewigen sich hier neue bekannte Künstler.
In unmittelbarer Umgebung von Castel San Pietro liegt außerdem Faenza, das für die Verarbeitung und Dekoration von Keramik (den Fayencen) bekannt ist. In Castel del Rio befindet sich die „Ponte degli Alidosi”, ein Bauwerk das vor nunmehr mehr als einem Jahrhundert zum nationalen Denkmal ernannt wurde.